Tafeln arbeiten im Lockdown unter erschwerten Bedingungen

Foto: Lisa-Marie Kaspar

Tafel Deutschland appelliert an die Politik, armutsbetroffene Menschen und Tafeln zu unterstützen: Der seit 2. November geltende Teil-Lockdown führt bei den Tafeln vielerorts zu weniger Lebensmittelspenden, einem Rückgang der aktiven Ehrenamtlichen und mehr Aufwand für Schutzmaßnahmen. Die allermeisten der bundesweit 950 Tafeln sind aktuell aber geöffnet, lediglich einzelne Tafeln mussten vorübergehend schließen.

Die Belastung für die einzelnen Helferinnen und Helfer ist jedoch enorm. Im Winter wird sich die Situation bei den Tafeln weiter verschärfen. Rund zwei Drittel der Tafel-Aktiven sind im Rentenalter und gehören damit zur Corona-Risikogruppe. Tafel Deutschland fordert daher erneut kurzfristige Hilfen von Bund und Ländern, um den gestiegenen Aufwand und die damit verbundenen Kosten stemmen zu können. Bislang hatten die Tafeln lediglich in Hessen und Nordrhein-Westfalen öffentliche Gelder zur Bewältigung der Pandemie erhalten. 

Tafel Deutschland hat zur aktuellen Situation eine Pressemitteilung versendet. 


Zurück