Stellungnahmen

Die Tafel Deutschland vertritt die Interessen ihrer Mitglieds-Tafeln und ihrer Kundinnen und Kunden gegenüber Politik und Öffentlichkeit. Der Dachverband setzt sich für die Vermeidung von Lebensmittelverschwendung und die Verbesserung der sozialen Situation von armutsbetroffenen Menschen ein. Die Expertise und Erfahrung in den Bereichen Lebensmittelrettung und Auswirkung von Armut bringt Tafel Deutschland auch als Sachverständige in politische Prozesse ein.


15.03.2024

Tafel Deutschland veröffentlicht Charta gegen Rassismus, Antisemitismus und Rechtsextremismus mit dem Titel „Anerkennung statt Ausgrenzung“ neu.

Die Tafel Deutschland hat auf Beschluss ihres Vorstandes die Charta gegen Rassismus, Antisemitismus und Rechtsextremismus mit dem Titel „Anerkennung statt Ausgrenzung“ neu veröffentlicht. In Zeiten, in denen antidemokratische Stimmen immer lauter werden, bekräftigt der Dachverband der Tafeln damit seinen Einsatz für eine gerechte und solidarische Gesellschaft.

Charta "Anerkennung statt Ausgrenzung" (PDF, 1,05 MB)

­Zur Pressemitteilung (PDF, 106 KB)


04.10.2023

Bündnis Lebensmittelrettung fordert ambitionierte Maßnahmen gegen Lebensmittelverschwendung

Um die Halbierung der Lebensmittelverschwendung bis 2030 zu erreichen, benötigt die Ernährungsstrategie der Bundesregierung zielführende Maßnahmen. Dafür fordert Tafel Deutschland gemeinsam im Bündnis Lebensmittelrettung mit anderen Initiativen, Organisationen, Vereinen und Unternehmen vom Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft unter anderem verbindliche Reduktionsziele, eine verbesserte Datenlage, Rechtssicherheit bei Lebensmittelspenden, die erleichterte Weitergabe von Lebensmitteln, Bildungsförderung sowie die Abschaffung ästhetischer Standards.

Forderungen Bündnis Lebensmittelrettung

­Zur Pressemitteilung (PDF, 208 KB)


07.12.2022

Offener Brief zum Schutz vor Energiesperren und Wohnungskündigungen

Die hohen Energiekosten bringen viele Menschen an den Rand ihrer finanziellen Möglichkeiten. Ein breites Bündnis aus Gewerkschaften, Sozial-, Verbraucher- und Mieterverbänden, zu dem auch die Tafel Deutschland gehört, hat sich deshalb mit einem offenen Brief an den Chef des Bundeskanzleramtes, Wolfgang Schmidt, gewandt. Darin drückt das Bündnis seine Sorge aus, dass die verschiedenen Maßnahmen der Bundesregierung nicht ausreichen oder zu spät ausgezahlt werden, und fordert ein gesetzliches Kündigungsmoratorium für Mietverträge und ein Verbot von Energiesperren.

­Zum Offenen Brief (PDF, 173 KB)


25.03.2021

Appell „Kinderrechte ins Grundgesetz – aber richtig!“

Als eine von über 100 Organisationen unterstützt Tafel Deutschland den Aufruf „Kinderrechte ins Grundgesetz – aber richtig!“. Er kritisiert den von der Bundesregierung vorgelegten Gesetzentwurf als unzureichend, da er keine Stärkung der Kinderrechte bedeutet. Eine Grundgesetzänderung muss den Ansprüchen der UN-Kinderrechtskonvention gerecht werden.

Zum Appell (PDF, 133 KB)


25.01.2021

Gemeinsamer Aufruf: Corona-Soforthilfen für arme Menschen

Tafel Deutschland ruft gemeinsam mit 35 bundesweiten Organisationen zum solidarischen Zusammenhalt während der Corona-Pandemie auf. Dazu ist es nötig, dass Regelsätze in Hartz IV und Altersgrundsicherung auf mindestens 600 Euro angehoben und weitere Corona-Soforthilfen für arme Menschen beschlossen werden.

Zum Aufruf (PDF, 260 KB)


10.12.2020

Stellungnahme zur öffentlichen Anhörung "Containern von Lebensmitteln entkriminalisieren"

Die Tafel Deutschland begrüßt die wichtige gesellschaftliche und politische Debatte zum Umgang mit überschüssigen Lebensmitteln und damit auch zur Reduzierung von Lebensmittelverschwendung sowie die Auseinandersetzung mit einer möglichen gesetzlichen Regelung in Deutschland. Die Tafel Deutschland ist der Auffassung, dass niemand rechtlich dafür verfolgt werden sollte, genießbare Lebensmittel zu retten, während deutschlandweit bis zu 12 Millionen Tonnen jährlich verschwendet werden.

Zur Stellungnahme (PDF, 328 KB)


03.07.2020

Positionspapier zur Forderung von finanzieller Unterstützung der Tafel-Arbeit durch den Staat

Die bislang fast ausschließlich von Privatspenden und Sponsoring finanzierte Tafel-Arbeit steht vor großen Herausforderungen, die teils von den Auswirkungen der Corona-Krise dramatisch verstärkt werden: wachsende Kundschaft, eine dringend notwendige Umstellung der Lebensmittelspendenlogistik sowie ein Rückgang oder Ausfall von Ehrenamtlichen. Zur Umsetzung ihrer wichtigen sozialen und ökologischen Arbeit fordern die Tafeln daher finanzielle staatliche Unterstützung bei der Grundfinanzierung auf lokaler, Landes- und Bundesebene. 

Zum Positionspapier (PDF, 68 KB)
Zu den Hintergrundinformationen (PDF, 1,09 MB)


29.06.2020

Stellungnahme zur öffentlichen Anhörung des Ausschusses für Ernährung und Landwirtschaft

Die Tafel Deutschland begrüßt als Dachverband von 960 Tafeln die Diskussionen um das Thema Lebensmittelverschwendung und auch den Antrag der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN „Lebensmittelverschwendung stoppen“ (BT-Drs. 19/14358). Die Stellungnahme der Geschäftsführerin der Tafel Deutschland e.V., Evelin Schulz, bezieht sich im Besonderen auf die Punkte des Antrages, in denen die Rolle der Tafeln angesprochen wird. 

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04.05.2020

Gemeinsamer Aufruf: 100 Euro mehr sofort

Die Ärmsten trifft die Corona-Krise besonders hart. Tafel Deutschland fordert gemeinsam mit 17 weiteren Sozialverbänden in einem gemeinsamen Aufruf an Bundessozialminister Hubertus Heil kurzfristig 100 Euro mehr im Monat für Bezieher von ALGII und Grundsicherungsleistungen.

Zum Aufruf (PDF)

 

Weitere Stellungnahmen

Ansprechperson