Solidarität

Tafeln sind solidarisch mit allen Bedürftigen: Sie helfen allen Menschen, die ihre Hilfe benötigen. Zu den Tafel-Nutzern und -Helfern zählen seit Beginn ihrer Arbeit Menschen unterschiedlicher Herkunft, Kultur und Religion. Bei der Lebensmittelausgabe fragen Tafeln nicht, woher jemand kommt, sondern wie und womit sie der Person helfen können. Die Tafeln in Deutschland stehen für Toleranz und Vielfalt. Sie sind Orte der Begegnung.

Damit dies auch zukünftig so bleibt, setzen sich die Tafel Deutschland und ihre Mitglieder aktiv gegen Rassismus ein. Seit 2015 unterstützt der Tafel-Dachverband die „Internationalen Wochen gegen Rassismus“, die jährlich im März stattfinden.

Im Rahmen der Aktion verabschiedete die Tafel Deutschland ihr Grundsatzpapier „Anerkennung statt Ausgrenzung. Charta gegen Rassismus und Rechtsextremismus“ und setzte damit ein deutliches Zeichen gegen Rassismus. Die Charta war ein wichtiges verbandspolitisches Signal, das auf viel positive öffentliche Resonanz gestoßen ist.

"Rassismus und Fremdenfeindlichkeit führen zu Gewalt und sind eine akute Gefahr für ein friedvolles Miteinander. Wir lehnen es ab, wenn Schwache gegen Schwächste ausgespielt werden und stehen als Nährboden für rechtspopulistische Ideen und Panikmache nicht zur Verfügung."

Jochen Brühl, Vorsitzender Tafel Deutschland e.V.

Im Rahmen der Internationalen Wochen gegen Rassismus starteten wir eine eigene Kampagne gegen Rassismus. Ihre Botschaft lautete: Tafeln sind Orte der Begegnung. Fremdenfeindlichkeit und Rassismus haben bei den Tafeln keinen Platz.

Überlassen wir den menschenverachtenden Hetzern nicht Wort und Tat, sondern erheben die Stimme für Respekt und Toleranz und gegen Rassismus!