Positionen

Die Tafel Deutschland vertritt die Interessen ihrer Mitglieds-Tafeln gegenüber Politik und Öffentlichkeit. Seit der Gründung des Tafel-Dachverbandes setzt sich dieser für die Rettung von Lebensmitteln und die Verbesserung der sozialen Situation von Bedürftigen ein.

Unsere Forderungen im Einzelnen:

AWO, Caritas, Parität, Diakonie, Tafel: Gemeinsame Erklärung „Soziale Gerechtigkeit schaffen - Gemeinsam gegen Armut und Ausgrenzung“

Die Tafel Deutschland und vier große Verbände der freien Wohlfahrtspflege – der Deutsche Caritasverband, die Diakonie Deutschland, der Paritätische Gesamtverband, der Arbeiterwohlfahrt Bundesverband – fordern in der gemeinsamen Erklärung „Soziale Gerechtigkeit schaffen – Gemeinsam gegen Armut und Ausgrenzung“ die Politik auf, sich stärker gegen Armut und Ausgrenzung einzusetzen.

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Positionspapier zur Abschaffung des Mindesthaltbarkeitsdatums und zur Verringerung der Lebensmittelverschwendung

Die Tafeln setzen sich für die Bekämpfung von Lebensmittelverschwendung ein und befürworten daher Maßnahmen, die dazu beitragen, dass weniger Lebensmittel weggeschmissen werden. Der Tafel-Dachverband spricht sich deshalb für eine Weiterentwicklung des derzeitigen Mindesthaltbarkeitsdatums (MHD) aus sowie für eine Differenzierung nach Produktgruppen bei Nutzung des MHD. (Stand 16.03.2018)

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Unsere Forderungen zur Bundestagswahl 2017

Unser Land zählt zu den reichsten der Welt. Die Wirtschaft wächst. Wir haben von allem genug. Und trotzdem fehlt es zu vielen Menschen an zu viel. Das Problem der Armut wird nicht geringer, obwohl die Wirtschaftskraft wächst und der Reichtum zunimmt. Bei den Tafeln sehen und erleben wir diese Gegensätze von Überfluss und Mangel jeden Tag. Im gesellschaftlichen Alltag hingegen haben Reichtum und Armut kaum Berührungspunkte. Wir sehen es deshalb als unsere Aufgabe an, den politisch Verantwortlichen, aber auch den wirtschaftlich Starken in unserem Land die Armut und den damit verbundenen Mangel an Chancen, Teilhabe, finanziellen Mitteln und gesunder Nahrung zu zeigen und an ihre Verantwortung zu appellieren.

Zu den Forderungen (PDF, 2.62 MB)


Gemeinsamer Aufruf für mehr soziale Gerechtigkeit

Mit dem Aufruf „Umsteuern: Armut stoppen – Zukunft schaffen“ geht die Tafel Deutschland gemeinsam mit einem Bündnis verschiedener Organisationen im Rahmen des Armutskongresses 2017 des Paritätischen Gesamtverbandes an die Öffentlichkeit. Der Aufruf zeigt Problemfelder im Bereich der sozialen Gerechtigkeit auf. Gleichzeitig betont der Aufruf die gemeinsamen Ziele und Forderungen der beteiligten Organisationen an die Politik im Bundestagswahljahr 2017. (Stand: 27.06.2017)

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Reichtum umverteilen

Die Tafel erleben jeden Tag die Schere zwischen arm und reich. Aus diesem Grund engagiert sich die Tafel Deutschland im Bündnis „Reichtum umverteilen“. Insgesamt 30 Organisationen, von Gewerkschaften über Wohlfahrts- und Jugendverbände bis hin zu Migranten- und Umweltorganisationen, haben sich im Bündnis zusammengeschlossen. Strategisches Ziel ist es, neben der Frage der sozialen Gerechtigkeit die Steuer- und Umverteilungspolitik in den Mittelpunkt des Wahlkampfs zu rücken.

Zur Pressemitteilung

Statement: Tafeln fordern eine sozial-ökologische Wende für Deutschland (PDF, 678 KB)


Kinderarmut endlich beenden

Gemeinsam mit 40 Partnerorganisationen fordert die Tafel Deutschland im Vorfeld der Bundestagswahl 2017 drei konkrete Schritte um die materielle Situation von armen Kindern und Jugendlichen zu verbessern. (Stand: 17.10.2016)

Weitere Informationen:

Zum Appell (PDF, 422 KB)
Zu den Hintergrundinformationen (PDF, 141 KB)


Stellungnahme zu den geplanten Änderungen bei der Bezahlung von Flüchtlingen im sogenannten Ein-Euro-Job-Verhältnis

Die Bundesregierung hat am 29.04.2016 einen Referentenentwurf für ein Integrationsgesetz vorgelegt. Darin geht es unter anderem um die geplanten Änderungen hinsichtlich der Bezahlung von Flüchtlingen im 1-Euro-Job-Verhältnis. Der Tafel-Dachverband hat sich hierzu positioniert und lehnt eine Unterscheidung hinsichtlich der Bezahlung zwischen Asylbewerbern und Nicht-Asylbewerbern u.a. aufgrund eines erheblichen Mehraufwands für die Tafeln ab. (Stand 12.07.2016)

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Wir wollen eine Gesellschaft, in der jedes Kind gleich viel wert ist

Die Tafel Deutschland appelliert gemeinsam mit mehr als 30 Verbänden und Nichtregierungsorganisationen sowie Experten aus Wissenschaft und Kirchen in einem Aufruf an die Politik, Armut und Ausgrenzung von Kindern und Jugendlichen wirksam zu bekämpfen. (Stand: 31.05.2016)

Weitere Informationen:

Zum Appell (PDF, 14 KB)
Zu den Unterzeichnenden (PDF, 352 KB)
Zu den Hintergrundinformationen (PDF, 20 KB)


Lebensmittel retten, Bedürftigen helfen: Tafeln in Zeiten der Flüchtlingskrise

Anlässlich des 20-jährigen Bestehens und unter Berücksichtigung aktueller Herausforderungen erhob die Tafel Deutschland Forderungen zur Verringerung der Lebensmittelverschwendung, zur Linderung der Armut und zur Finanzierungshilfe im Rahmen der Flüchtlingspolitik. (Stand 19.05.2016)

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Allianz für Weltoffenheit

Die „Allianz für Weltoffenheit, Solidarität, Demokratie und Rechtsstaat – gegen Intoleranz, Menschenfeindlichkeit und Gewalt“ ist ein breites gesellschaftliches Bündnis, das im Februar 2016 gegründet wurde. Ziele sind es, angesichts der aktuellen Herausforderungen der Zuwanderung, demokratische Grundwerte und gesellschaftlichen Zusammenhalt zu wahren sowie Hass und Intoleranz entschieden entgegenzutreten. Die Tafel Deutschland unterstützt die Allianz für Weltoffenheit.

Weitere Informationen


Charta gegen Rassismus und Rechtsextremismus

Die Grundsatzerklärung „Anerkennung statt Ausgrenzung. Charta gegen Rassismus und Rechtsextremismus“ wurde vom Tafel-Dachverband im Rahmen der Internationalen Wochen gegen Rassismus am 20. März verabschiedet. 

Damit setzen wir ein deutliches Zeichen gegen Rassismus und für Toleranz bei den Tafeln. Besonders in letzter Zeit beobachten wir, dass die Zunahme von Flüchtlingen bei den Tafeln verstärkt von rechtsextremen Gruppierungen für ihre Parolen instrumentalisiert wird. Davon distanzieren wir uns mit dieser Charta in aller Deutlichkeit. (Stand: 20.03.2015)

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Armut verhindern – Wohlstand gerecht verteilen

Appell an die Bundesregierung, dringend im sozialen Bereich zu investieren, dort, wo es am nötigsten ist: 

  • in Maßnahmen gegen Jugendarbeitslosigkeit
  • in berufliche Aus- und Weiterbildung
  • in frühkindliche Bildung
  • in die Integration von Migranten.

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