Zahlreiche Neuanmeldungen wegen Corona-Pandemie

Foto: Lisa-Marie Kaspar

Die Helferinnen und Helfer der Tafeln beobachten nach einer aktuellen Umfrage des Dachverbandes eine neue Hilfsbedürftigkeit in Deutschland aufgrund der Corona-Pandemie.

Aktuell fragen Menschen die Unterstützung der Tafeln nach, die vorher nicht auf externe Hilfen angewiesen waren. Das sind Menschen, die aufgrund der Corona-Pandemie, ihren Job oder Nebenjob verloren haben, Selbstständige, deren Existenz aufgrund von wegbrechenden Aufträgen auf dem Spiel steht oder Menschen, die aufgrund der Krise in Kurzarbeit sind. Gleichzeitig zeigt sich, dass Menschen, die bereits vor der Corona-Pandemie zu den Tafeln kamen, momentan nicht erreicht werden. Vor allem ältere Menschen, die ein Viertel der Tafel-Kundschaft ausmachen, nehmen das Angebot der Tafeln aus Angst vor Ansteckung aktuell nicht wahr.

Die Tafeln haben sich angesichts der Corona-Pandemie zwar schnell auf veränderte Bedingungen eingestellt und Ausgabestellen wieder geöffnet, allerdings sind die Angebote aufgrund der Abstandsregeln weiterhin eingeschränkt. 120 Tafeln haben aktuell noch geschlossen.

Die Organisation rechnet in den kommenden Wochen mit weiter steigenden Kundenzahlen.

Lesen Sie mehr zu diesem Thema in unserer Pressemitteilung.


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