Jetzt Umdenken für eine lebenswerte Umwelt

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Eine der größten und wichtigsten Herausforderungen unserer Zeit ist der Umweltschutz. In den letzten Monaten hat die Corona-Pandemie das Thema aus der öffentlichen Wahrnehmung verdrängt, jedoch hat es nichts an seiner Dringlichkeit verloren. Der heutige Weltumwelttag bietet eine gute Chance, das Thema wieder mehr ins (öffentliche) Bewusstsein zu rücken.

Mit dem Jahresmotto „Lebensmittel retten, Klima schützen“ stellt die Tafel Deutschland den Klimaschutz in den Mittelpunkt. Allein in Deutschland werden laut einer Studie des WWF jährlich 18 Millionen Tonnen Lebensmittel weggeschmissen. Weltweit sind es unglaubliche 1,3 Milliarden Tonnen. Der verschwenderische Umgang mit genießbaren Lebensmitteln ist nicht nur eine ungeheure Ressourcenverschwendung, sondern hat darüber hinaus gravierende Folgen für unser Klima.

Umweltschutz ist nur erfolgreich, wenn er global gedacht wird, und liegt dennoch in der Verantwortung jedes einzelnen. Jede und jeder kann dazu beitragen, die Natur und das Klima zu schützen. Nur gemeinsam können wir eine lebenswerte Umwelt erhalten – dafür müssen wir jetzt umdenken und klimafreundlicher wirtschaften, arbeiten, handeln. Und zwar nicht nur am heutigen Weltumwelttag, sondern in den nächsten Wochen, Monaten, Jahren, immer.

Während der Corona-Pandemie bekommt die Lebensmittelverschwendung zudem eine besonders dramatische Aktualität: Während immer mehr Menschen durch Arbeitslosigkeit oder Kurzarbeit bedürftig werden, werden große Mengen an qualitativ einwandfreien Lebensmitteln vernichtet.

Die aktuelle Krise und die damit einhergehenden strukturellen Veränderungen haben jedoch auch Potential auf Veränderung, wenn die Politik das Thema Nachhaltigkeit konsequent in ihren Entscheidungen mitdenkt. Entscheidend ist, dass soziale, ökologische und ökonomische Aspekte gleichwertig betrachtet werden und nicht gegeneinander ausgespielt werden.

Es ist an der Zeit umzudenken und endlich zu handeln!


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