Armen Menschen eine Stimme geben

Foto: Dagmar Schwelle

Um auf die Armut weltweit aufmerksam zu machen, haben die Vereinten Nationen den Internationalen Tag zur Beseitigung der Armut ins Leben gerufen. Dieser Welttag soll den ausgegrenzten Menschen eine Stimme geben. 

Die Tafel Deutschland fordert seit jeher von der Politik ein konkretes Angebot für die armen und armutsgefährdeten Menschen in Deutschland - eine echte Unterstützung, die sich an ihrer individuellen Lebensrealität orientiert und sie nachhaltig unterstützt. Menschen, denen das Nötigste zum Leben fehlt, werden in unserer Gesellschaft schnell unsichtbar. Sie leben sozial isoliert und werden krank. Das Ziel ist es, arme und armutsgefährdete Menschen aus ihrer Isolation zu holen und Armut als gesamtgesellschaftliches Problem anzuerkennen.

Inzwischen gibt es 950 Tafeln deutschlandweit. Die Tafeln begreifen ihre Aufgabe darin, Menschen mit geringem Einkommen zu entlasten, ihnen etwas finanziellen Spielraum zu schaffen. Doch die Entwicklungen zeigen, dass immer mehr Menschen das Angebot der Tafeln nicht als zusätzliche Entlastung wahrnehmen, sondern diese als existenzielle Versorgungshilfe nutzen. Gehälter, die nicht zum Leben reichen, zu niedrige Renten, die zu Altersarmut führen: Menschen benötigen echte Unterstützung, die sich an ihrer Lebensrealität orientiert und soziale Gerechtigkeit schafft! 

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