Tafel-Vorsitzender will mit Buch gesellschaftliche Debatte anstoßen

© Tafel Deutschland e. V.

Die Tafeln machen gesellschaftliche Missstände sichtbar: nicht nur Armut, sondern auch gigantische Lebensmittelüberschüsse. Wieso nehmen wir Ungerechtigkeit und Verschwendung hin? Was kann jeder einzelne tun? Diesen Fragen geht der Vorsitzende von Tafel Deutschland, Jochen Brühl, in seinem Debattenbuch nach.

„Volle Tonne, leere Teller“ ist am heutigen 10. Oktober 2019 im adeo Verlag (Asslar) erschienen. Darin konfrontiert er 17 prominente und nicht-prominente Frauen und Männer mit seinen Beobachtungen und Erfahrungen aus 20 Jahren Tafel-Arbeit. Gemeinsam mit ihnen geht er der Frage nach, wie wir sozialen und ökologischen Problemen der Lebensmittelverschwendung und Spaltung unserer Gesellschaft in Reich und Arm entgegenwirken können.

„Ich möchte vor allem eine Debatte anstoßen und Menschen zum Nachdenken bringen. Letztlich geht es um die Frage, wie wir in unserer Gesellschaft in Zukunft zusammenleben wollen und wie wir mit unserer Umwelt und endlichen Ressourcen nachhaltig umgehen können. Alles zu kritisieren und selbst nicht aktiv zu werden – diese Haltung ist mir dabei zu bequem“, sagt Jochen Brühl. „Ich finde aber auch: Wenn es einem selbst gut geht, sollte man hinsehen und diejenigen unterstützen, denen es weniger gut geht. Es ist eine Frage der inneren Haltung, die eine Gesellschaft zu einem lebenswerten Umfeld macht.“

Weitere Informationen zur Buchveröffentlichung können Sie in der Pressemitteilung von Tafel Deutschland nachlesen.

 

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