Tafel Deutschland setzt sich für Kinder ein

© Oliver Vaccaro | Tafel Deutschland e.V.

Jedes Kind verdient soziale Sicherheit, Bildung, freie Teilhabe am kulturellen Leben sowie einen Lebensstandard, der seiner körperlichen, seelischen und sozialen Entwicklung angemessen ist. Diese und weitere Grundrechte wurden vor 30 Jahren, am 20. November 1989, in der UN-Kinderechtskonvention festgehalten. Der Internationale Tag der Kinderrechte stellt deshalb jedes Jahr am 20. November die jüngsten Mitglieder der Gesellschaft in den Mittelpunkt.

Wie sehr Kinderrechte auch in Deutschland vernachlässigt werden, zeigen die Daten der Tafel Deutschland zur Kinderarmut: Aktuell sind 30 Prozent der 1,65 Millionen Tafel-Kundinnen und -Kunden minderjährig. 2019 stieg die Zahl der Kinder und Jugendlichen, die Leistungen der Tafeln erhalten, gegenüber dem Vorjahr um zehn Prozent.

Zwar hat Deutschland die UN-Kinderrechtskonvention ratifiziert, jedoch sind Kinderrechte bisher noch nicht im Grundgesetz verankert. Die Tafel Deutschland begrüßt den entsprechenden Gesetzentwurf der Bundesregierung. Ziel muss es sein, die Lebensverhältnisse von Kindern merklich zu verbessern.

Kinder und Jugendliche, die in Armut aufwachsen, haben oft einen schlechteren Zugang zu Bildungs- und Freizeitangeboten als ihre wirtschaftlich bessergestellten Altersgenossen. Die Tafel Deutschland fördert deshalb gemeinsam mit der Tafel-Akademie Kinder und Jugendliche mit dem Projekt „Tafel macht Kultur“. Hier probieren sich Jungen und Mädchen beispielsweise im Malkurs, im Tafelgarten oder bei eigenen Filmprojekten aus und können unbeschwert spielen, lernen und toben –wie es die UN-Kinderechtskonvention vorsieht.


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