Tafel Deutschland fordert mehr Aufklärung über das MHD

Die Gründe, warum jährlich etwa 18 Millionen Tonnen Lebensmittel bei Handel, Herstellern, Groß- und Endverbrauchern weggeworfen werden, sind vielfältig. Um eine Halbierung dieser Mengen und somit das Ziel 12.3 der Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung erreichen zu können, spricht sich die Tafel Deutschland für einen verstärkten gesellschaftlichen und politischen Einsatz besonders im Bereich der Verbraucherinnen- und Verbraucherbildung und der rechtlichen Grundlagen bei Lebensmittelspenden aus. Dazu zählt eine Weiterführung von Aufklärungsmaßnahmen über das Mindesthaltbarkeitsdatum (MHD), die Einführung von Ernährungsbildung in Lehrplänen, der Abbau von rechtlichen Unsicherheiten bei Lebensmittelspenden sowie eine Verbesserung der Datenlage. 

Verbraucherinnen und Verbraucher fühlen sich oft beim Umgang mit dem MHD in die Irre geführt. Sie schmeißen Lebensmittel in den Müll, obwohl sie noch genießbar sind. Die Tafel Deutschland appelliert an Verbraucherinnen und Verbraucher, die eigenen Sinne zu nutzen und anzuschauen, zu riechen und zu schmecken. Mit Plakaten und Flyern klärt die Tafel Deutschland über den Umgang mit dem MHD auf.

Alle Forderungen der Tafel Deutschland zur Aufklärung über das MHD und zur Wertschätzung von Lebensmittel finden Sie im Positionspapier zum MHD.