Nachernte-Aktion zum bundesweiten 13. Tafel-Tag

© Dorothee Elling

Zu klein, zu krumm, zu dick – das sind nur einige Gründe, warum eine Kartoffel es gar nicht erst vom Feld in den Supermarkt schafft. Vom Erzeuger bis zum Verbraucher wird fast jedes dritte Lebensmittel verschwendet und vernichtet – in Deutschland sind es bis zu 18 Millionen Tonnen im Jahr. Um auf die immense Lebensmittelverschwendung in Deutschland aufmerksam zu machen, organisiert die Tafel Amberg am Freitag, 27. September 2019, gemeinsam mit der Tafel-Akademie eine Nachernte-Aktion auf dem Hof von Familie Trummer. Die Aktion ist Teil des bundesweiten 13. Deutschen Tafel-Tages und findet im Rahmen eines von der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) fachlich und finanziell geförderten Projektes statt.

Schülerinnen und Schüler der Walter-Höllerer-Realschule in Sulzbach-Rosenberg und Mitglieder von Rotaract Amberg übernehmen die Nachernte gemeinsam mit Richard Reisinger, Landrat Amberg-Sulzbach, Bernhard Linder, Bürgermeister der Stadt Hahnbach sowie Vertreterinnen und Vertretern der Tafel Amberg und der Tafel-Akademie. Bei der Aktion wird klar: Jede und jeder kann aktiv werden und Lebensmittel vor der Vernichtung retten. Für die Produktion von Lebensmittel werden viele Rohstoffe gebraucht, die - werden die Lebensmittel nicht verwendet - unnötig das Klima belasten. 

Bauer Thomas Trummer zeigt den Jugendlichen, wie mit Maschinen geerntet wird – und welche Feldfrüchte dann nicht in den Handel gelangen. Bei der Nachernte retten die Jugendlichen genau diese Lebensmittel.

Die Nachernte-Aktion ist Teil des deutsch-tschechischen Projektes „Jeder kann die Lebensmittelverschwendung vermeiden“, das die Tafel-Akademie gemeinsam mit dem Verein Zachraň jídlo in Tschechien durchführt.

Zurück