Alarmierend: Kinderarmut in Deutschland wächst weiter

Rund 2 Millionen Kinder leben in Deutschland in Armut, das ist ein mehr als desaströses Ergebnis verfehlter Politik. Es ist seit Langem bekannt, dass besonders Kinder Alleinerziehender und aus kinderreichen Familien sozial isoliert, materiell unterversorgt und gesundheitlich beeinträchtigt sind. Quo vadis, Sozialstaat? Statt Verantwortung für die Schwächsten der Gesellschaft zu übernehmen, betreiben die Verantwortlichen Flickschusterei. Statt Minimalerhöhungen des Kinderregelsatzes muss endlich sichergestellt werden, dass allen Kindern eine umfängliche Teilhabe am gesellschaftlichen und kulturellen Leben möglich ist."
 
Seit etwa zehn Jahren liegt der Prozentsatz der Kinder und Jugendlichen (unter 18 Jahren), die auf Unterstützung durch Tafeln angewiesen sind, bei etwa 24 Prozent. Dabei hat sich die Gesamtzahl der unterstützten Personen von 700.000 Personen im Jahr 2007 auf ca. 1,5 Millionen im Jahr 2014 mehr als verdoppelt. Aktuell nutzen etwa 350.000 Kinder und Jugendliche die Angebote der Tafeln, die weit über die Lebensmittelausgabe hinausgehen. So haben zur Einschulung viele Tafeln zu Sonderaktionen aufgerufen und um Schulranzen-Spenden gebeten.

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