"Kinder verdienen mehr" - Bundesverband unterstützt Vorschlag zur Neugestaltung der "Hartz-IV"-Sätze

„Kinder verdienen mehr“ – unter diesem Motto steht das Konzept des Paritätischen Gesamtverbandes zur Neuregelung der „Hartz-IV“-Sätze für Kinder und Jugendliche. Der Bundesverband Deutsche Tafel unterstützt die Vorschläge, die den individuellen Bedürfnissen von jungen Menschen besser Rechnung tragen und Stigmatisierungen verhindern sollen. Über die Forderung nach der Neuberechnung des „Hartz-IV“-Regelsatzes hinaus berücksichtigt das Konzept auch weitergehende Bedarfe von Kindern, etwa für Bildung, Klassenfahrten oder Sport.

„Die bisherigen „Hartz-IV“-Regelsätze für Kinder und Jugendliche gehen weit an der Realität vorbei: Sie grenzen von Armut betroffene Kinder massiv aus", erklärte Gerd Häuser, Vorsitzender des Bundesverbandes Deutsche Tafel e.V., anlässlich der Vorstellung des Konzepts: "Die Bundesregierung muss sicherstellen, dass die besonderen Bedürfnisse von Kindern und Jugendlichen bei der Grundsicherung künftig Berücksichtigung finden und ihnen mehr gesellschaftliche Teilhabe ermöglicht wird - denn Kinder verdienen mehr!"

Das Bundesverfassungsgericht hatte die derzeitigen „Hartz-IV“-Regelsätze im Februar 2010 für nicht verfassungsgemäß erklärt und die Bundesregierung aufgefordert, bis zum Jahresende eine Neuregelung vorzunehmen.

Weitere Informationen im Internet unter www.kinder-verdienen-mehr.de

 

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