Tafel stärkt Partizipation

Tafeln sind Orte der Begegnung: Hier treffen Menschen aufeinander, die sich sonst kaum begegnen würden. Solidarität, Unterstützung und Zusammenhalt gehören fest zum Alltag. Dennoch machen sich auch hier gesellschaftliche Entwicklungen bemerkbar: Polarisierung, diskriminierende Aussagen oder demokratiefeindliche Positionen können den Umgang miteinander erschweren und den Tafel-Alltag belasten. Zudem fühlen sich viele armutsbetroffene Menschen von Politik und Gesellschaft zunehmend nicht gesehen.

Das Projekt Tafel stärkt Partizipation setzt hier an, indem es individuelle Fähigkeiten unter Tafel-Aktiven fördert und Perspektiven von Tafel-Kund:innen sichtbarer macht. Dadurch stärken wir Demokratie und den gesellschaftlichen Zusammenhalt vor Ort.

Die Ziele des Projekts

  • Demokratiekompetenzen fördern: Ehrenamtliche werden befähigt, Konflikte einzuordnen, Haltung zu zeigen und für demokratische Werte im Alltag einzutreten.
  • Selbstwirksamkeit ermöglichen: Tafel-Kund:innen werden ermutigt, ihre Perspektiven in Gesellschaft und Demokratie einzubringen
  • Zusammenhalt stärken: Tafeln sollen Orte bleiben, die Begegnung ermöglichen und in denen ein respektvolles Miteinander selbstverständlich ist.

Damit dies gelingt, bietet das Projekt praxisnahe Trainings für Tafel-Aktive an, unter anderem zu Konfliktlösung, Kommunikation oder dem Umgang mit (rechts-)populistischen Aussagen. Ergänzend fördert das Projekt Mikroprojekte in Tafeln, die Begegnung, Austausch und demokratische Beteiligung vor Ort stärken.

Mehr Informationen finden Sie hier

 

Das Projekt "Tafel stärkt Partizipation" wird von der Robert Bosch Stiftung gefördert:

Das Projekt "Tafel stärkt Partizipation" wird gefördert durch die Stiftung Mercator: 

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