Tafel macht Kultur

Kindern, die in Armut aufwachsen, bleiben soziale und kulturelle Freizeitaktivitäten aufgrund fehlender finanzieller Mittel häufig verwehrt. Schlechtere Bildungs- und Aufstiegschancen sind nicht selten die Folge. Das Programm „Tafel macht Kultur“ setzt sich für eine gleichberechtigte kulturelle Teilhabe von Kindern und Jugendlichen ein.

Kultur erleben und sich selbstbestimmt und kreativ entwickeln: Das strebt das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) mit dem bundesweiten Förderprogramm „Kultur macht stark. Bündnisse für Bildung“ an. Seit 2018 ist die Tafel Deutschland in Kooperation mit der Tafel-Akademie Programmpartnerin und fördert unter dem Motto „Tafel macht Kultur“ außerschulische kulturelle Bildungsangebote für Kinder und Jugendliche.

Von den über 2 Millionen Tafel-Kundinnen und -Kunden sind über ein Viertel Kinder und Jugendliche. Sie leben überwiegend in einer finanziellen, sozialen und bildungsbezogenen Risikolage. Aufgrund fehlender finanzieller Mittel ist es für sie häufig schwierig, an sozialen und kulturellen Aktivitäten teilzunehmen.

Eine Vielzahl der Betroffenen hat daher mit Ausgrenzungserfahrungen zu kämpfen. Schlechtere Bildungs- und Aufstiegschancen sind nicht selten die Folge. Für diese Zielgruppe im Alter von drei bis 18 Jahren leistet das Programm „Tafel macht Kultur“ mit dem Motto „Kultur als Lebensmittel“ einen wichtigen Beitrag für eine gleichberechtigte kulturelle Teilhabe und mehr Chancengleichheit in Deutschland.

Wichtige Information: Das Programm „Tafel macht Kultur“ endet am 31.12.2022. Es sind keine weiteren Förderungen mehr möglich. Informieren Sie sich hier über die Antragsfristen der neuen Förderphase von „Kultur macht stark. Bündnisse für Bildung“ (2023 – 2027). Eine Übersicht der Programmpartner finden Sie hier.

Das Video gibt Einblicke in die Projekte „Ankommen, da wo ich bin“ in der Natur- und Kunstwerkstatt Thamsbrück sowie in „Zwiwellotte die Kinderlehrküche“ des Zwiwel e.V., beide in Kooperation mit der Bad Langensalzaer Tafel.

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