Was können Sie tun?

Lebensmittel gibt es – scheinbar – im Überfluss. Und sie sind vergleichsweise billig. Sonderangebote und Aktionspackungen verführen zum Kauf immer neuer Genüsse. In unserer Wohlstandsgesellschaft ist daher bei vielen das Bewusstsein für den Wert von Lebensmitteln verloren gegangen: Nahrungsmittel, die früher allesamt genutzt wurden – Brot vom Vortag, Gemüse mit kleinen Schönheitsfehlern, Verpackungen mit Schrammen – werden heute oft einfach durch neu Gekauftes ersetzt.

Doch in jedem Lebensmittel steckt eine Menge wertvoller Ressourcen: Wasser, Rohstoffe, Energie, Arbeitskraft. Die Erzeugung von Nahrungsmitteln verursacht zudem klimaschädliche Treibhausgase und belastet Böden, Luft und Grundwasser. Wenn sie im Müll landen, war dieser Einsatz umsonst.
 

Was Sie als Verbraucher tun können

  • Kaufen Sie frische und leicht verderbliche Lebensmittel wie Obst, Gemüse und Brot in bedarfsgerechten Mengen ein.
  • Prüfen Sie vor dem Einkauf, was noch vorrätig ist und lassen Sie sich nicht von Sonderangeboten zu einem Mehreinkauf verleiten – außer Sie wissen, dass Sie die Produkte in der nächsten Zeit aufbrauchen werden.
  • Lagern Sie Ihre Lebensmittel übersichtlich, sodass nichts in Vergessenheit gerät.
  • Kontrollieren Sie regelmäßig die Haltbarkeit ihrer Lebensmittel. Vertrauen Sie dabei auf Ihren Geruchs- und Geschmackssinn.
  • Gehen Sie kritisch mit dem Mindesthaltbarkeitsdatum (MHD) um. Das MHD ist eine von den Herstellern festgesetzte Datumsgrenze, bis zu der sie den Originalzustand des Produktes garantieren. Viele Produkte können noch Wochen, manche auch Monate darüber hinaus bedenkenlos verzehrt werden. Anders das Verfallsdatum auf frischem Fleisch und Fisch: Diese Produkte sollten sie nach Ablauf des Datums nicht mehr verwenden.
  • Hat ein Apfel oder eine Zucchini eine Druckstelle? Verwerten Sie dieses Obst/Gemüse zuerst, bevor es zu schimmeln beginnt.
  • Stellen Sie übrig gebliebene Speisen kühl, diese können später noch verzehrt werden.
  • Reinigen Sie regelmäßig ihren Kühlschrank und Vorratskammer.
  • Sie haben doch einmal zu viel eingekauft? Dann fragen Sie Freunde oder ihre Nachbarn, ob sie nicht etwas gebrauchen können oder Sie spenden die zu viel eingekauften Lebensmittel an ihre örtliche Tafel.

 

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