Jetzt den Helferinnen und Helfern helfen!

Im Zuge der Corona-Pandemie kommen immer mehr Menschen zu den Tafeln, die auf Lebensmittelspenden angewiesen sind. Rund 380 der insgesamt über 950 Tafeln registrieren einen teils deutlichen Anstieg der Kund:innenzahlen gegenüber dem Vorjahr (September 2020). Mancherorts stiegen die Zahlen in wenigen Monaten um bis zu 20 Prozent. Gleichzeitig erschwert die Corona-Pandemie weiterhin die Arbeit der Helferinnen und Helfer: Viele zählen altersbedingt selbst zur Risikogruppe und setzen ihr Engagement zeitweise aus. Die verbleibenden Ehrenamtlichen kämpfen mit kosten- und zeitintensiven Umstellungen bei den Arbeitsabläufen, um das Infektionsrisiko bei der Abholung, Sortierung und Ausgabe der Lebensmittel so niedrig wie möglich zu halten.

Die meisten der neuen Tafel-Gäste sind Menschen, die ihre Arbeit verloren haben oder deren Einkommen in der Kurzarbeit stark gesunken ist. Vermehrt sind auch Menschen auf Lebensmittelspenden angewiesen, die ihre finanzielle Situation vor der Pandemie als studentische Aushilfen oder Minijobber u.a. in der Gastronomie aufbessern konnten. Auch die Zahl der Tafel-Gäste in Altersarmut ist um fast ein Drittel angestiegen.

Tafeln stehen vor großen Herausforderungen

Die Tafeln arbeiten seit über einem Jahr unter Pandemie-Bedingungen. Besonders herausfordernd sind seitdem der gestiegene Organisationsaufwand sowie der mangelnde Kontakt und Austausch mit den Kundinnen und Kunden. Sie kämpfen darum, trotz der erschwerten Bedingungen auch den Menschen zu helfen, die neu zu den Tafeln kommen. Dies schaffen sie durch die weitere Aufrechterhaltung der akuten Hilfe mit Lebensmitteln, aber auch durch die Weiterentwicklung der zusätzlichen Hilfsangebote - etwa die Beratung bei Schuldenproblemen oder digitale Hausaufgabenhilfen für Kinder und Jugendliche. Viele der Zusatzangebote, die gegen Einsamkeit, für Ernährungsbildung, Förderung von Kindern und Jugendlichen oder Integration helfen, können aktuell allerdings nicht stattfinden.

Jetzt spenden und den Helferinnen und Helfern helfen

Angesichts dieser Herausforderungen sind die Tafeln auf bestehende und neue Unterstützerinnen und Unterstützer angewiesen. Helfen Sie den Helfer:innen: Stärken Sie den Ehrenamtlichen jetzt mit einer Tafel-Fördermitgliedschaft oder mit einer einmaligen Spende den Rücken.

Bei uns können Sie sicher sein, dass Ihre Spende ankommt. Das DZI empfiehlt die Tafel Deutschland generell und speziell in der Corona-Krise als besonders vertrauenswürdige und wichtige Hilfsorganisation.

Direkt vor Ort helfen

Den Kontakt der Tafeln in Ihrer Nähe, für eine direkte Unterstützung vor Ort, finden Sie über die Tafel-Suche.

Ohne Spende keine Tafel.

Um regelmäßig über 1,6 Millionen Menschen mit Lebensmitteln unterstützen zu können, sind wir selbst auf Spenden angewiesen. Helfen auch Sie uns dabei, Menschen in Not zu helfen!

Auf den Teller statt in die Tonne.

Lebensmittel retten und Menschen helfen das ist die Aufgabe der Tafeln. Wir arbeiten seit über 20 Jahren mit Unternehmen zusammen, die ihre gesellschaftliche Verantwortung ernst nehmen und uns ihre Produkte spenden.

Jeder gibt, was er kann.

Die Tafeln suchen immer Unterstützung: als helfende Hand bei der Lebensmittelausgabe, als Fahrer, in der Organisation oder Verwaltung. Werden Sie Teil einer der größten sozialen Bewegungen unserer Zeit wir freuen uns auf Sie!