Seit Gründung der ersten Tafel im Jahr 1993 haben die Tafeln vor allem zwei gesellschaftliche Probleme in die Öffentlichkeit getragen: die Ursachen und die Bekämpfung von Armut sowie die Lebensmittelverschwendung in Deutschland. Beide bestehen nach wie vor und verlangen dringend nach politischen und gesellschaftlichen Lösungen, die ehrenamtliche Organisationen alleine nicht schaffen können.

Zusätzlich stehen die Tafeln als eine der größen bürgerschaftlichen Bewegungen unserer Zeit für ehrenamtliches Engagement und für Bildungsarbeit.

In den letzten Jahren hat ein weiteres Thema an Bedeutung gewonnen: Integration. Mit vielfältigen Angeboten sorgen die Tafeln vor Ort aktiv dafür, dass Menschen mit Zuwanderungsgeschichte in unserer Gesellschaft ankommen können.

Aufgrund ihres Engagements für geflüchtete Menschen für viele von ihnen sind die Tafeln mit die erste Anlaufstelle in unserem Land waren die Tafeln und ihr Dachverband zum Teil erheblichen Anfeindungen ausgesetzt. Die Tafel Deutschland hat dazu eindeutig Stellung bezogen: Die Tafeln helfen allen Menschen, die der Hilfe bedürfen.