Spenden für Geflüchtete

Zu den Tafel-Kunden zählen auch zahlreiche geflüchtete Menschen. In den Jahren 2015 bis 2018 waren es bis zu 280.000, seit 2019 ist diese Zahl wieder rückläufig. Für sie waren und sind die Tafeln wichtige Anlaufstellen. Hier erhalten sie neben Lebensmitteln noch viel mehr: praktische Unterstützung im Alltag ebenso wie Vermittlung an weitere Hilfs- und Beratungsangebote.

Die Tafeln helfen allen Menschen, die Hilfe nötig haben. Viele Tafeln organisieren Soforthilfen wie Kleiderkammern und die Sammlung von Haushaltsgegenständen. Zusätzlich bieten sie Integrationsprojekte an: Deutsch-Kurse, spezielle Beratungen, Begleitung bei Behördengängen, Bewerbungstrainings.

Bei den Tafeln geht es um mehr als die Nahrungsaufnahme: Gemeinsame Kochkurse mit Flüchtlingen und deutschen Tafel-Kunden sowie Begegnungs-Cafés fördern den kulturellen Austausch und den Abbau von Unsicherheiten und Ängsten. Viele Tafeln binden Geflüchtete auch in ihre ehrenamtliche Arbeit ein. Sie können sich sinnvoll engagieren und die deutsche Sprache und Kultur schneller kennenlernen. Flüchtlinge in die Tafel-Arbeit einzubinden macht auch für die deutschen Tafel-Helferinnen und -Helfer Sinn, da diese viele Sprach- und Verständnisprobleme lösen können.

Gezielt Integration fördern

Die Tafel Deutschland unterstützt die Ehrenamtlichen dabei, geflüchteten Menschen zu helfen. Dazu gehören Info-Materialien und Fortbildungen zum Umgang mit häufig traumatisierten Menschen, mit kulturell bedingten Missverständnissen und mit Verständigungsproblemen.

Die mehr als 940 Tafeln tragen dazu bei, dass Geflüchtete in Deutschland Unterstützung erhalten und sich leichter und schneller in die Gesellschaft integrieren können. Das macht das Ankommen für alle Seiten einfacher. Mit Ihrer Spende tragen Sie dazu bei!

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