Bündnisse

Bündnisbildung

Für ein Bündnis schließt sich eine Tafel oder ein Träger der örtlichen Tafel mit mindestens zwei regionalen Partnern zusammen. Alle Bündnispartner müssen eine personelle oder ideelle Eigenleistung oder zum Beispiel Räumlichkeiten in das Projekt einbringen. Das Bündnis darf keine kommerziellen Zwecke verfolgen. Mindestens ein Bündnispartner muss aus dem Bereich der kulturellen Bildung stammen.

Beispiele möglicher Bündnispartner: Jugendzentren, Theater, Museen, Kunstschulen, Universitäten, Fachhochschulen, Volkshochschulen, Bibliotheken, bereits vorhandene örtliche Kooperationspartner.

Eine GbR kann nicht Antragsteller und nur in Ausnahmefällen Bündnispartner sein. Sie kann aber das Fachpersonal stellen und mit der Umsetzung des Projekts beauftragt werden. 


Pflichten der Bündnispartner 

Die Bündnispartner sind dazu verpflichtet, die Projektarbeit und die Ausgestaltung der Zusammenarbeit in einer Kooperationsvereinbarung festzuhalten. Die Art und Weise der Zusammenarbeit legen die Bündnispartner in einem gemeinsamen Treffen zu Beginn des Projekts fest. Jedes Bündnis ist dazu verpflichtet, die vorhandenen Ressourcen aller Bündnispartner vor der Antragstellung zu prüfen, beispielsweise hinsichtlich der Räumlichkeiten und des Personals.

Die Projekte sollten in den Räumlichkeiten des Antragstellers oder eines Bündnispartners stattfinden. In begründeten Ausnahmefällen werden die Mietkosten für Räumlichkeiten gefördert. 

Welche konkreten Pflichten der Antragsteller, die Projektleitung und die Honorarkräfte im Programm "Tafel macht Kultur" übernehmen, entnehmen Sie bitte dem Formular Pflichten der Projektbeteiligten