Koalitionsvertrag: Tafel Deutschland sieht neben positiven Entwicklungen weiteren Handlungsbedarf und fordert wirksame Umsetzungen
15.04.2025
Ein Statement von Andreas Steppuhn, Vorsitzender des Dachverbandes:
„In den Koalitionsvereinbarungen sehen wir positive Ansätze, allerdings auch nicht ausreichend berücksichtigte Themenfelder. Mit Blick auf die Betroffenen ist es zunächst einmal entscheidend, dass im sozialen Bereich keine weiteren Einsparungen stattfinden. Die Umgestaltung des Bürgergeldes und die angedeuteten Verschärfungen von Sanktionen halten wir zudem für den falschen Weg.
Dass das Ehrenamt – und somit auch die Tafel-Arbeit – mehr Anerkennung und Unterstützung erfahren soll, ist hingegen ein wichtiger wie richtiger Schritt. Wir begrüßen zudem die geplante steuerliche Erleichterung bei Sachspenden an gemeinnützige Organisationen. Die angedeutete Sicherung des Rentenniveaus sowie die Mütterrente bewerten wir positiv – anstatt einer zeitlichen Begrenzung wäre hier allerdings eine dauerhafte Stabilisierung wünschenswert. Die ersten richtungsweisenden Entscheidungen scheinen auf den Weg gebracht, wir fordern nun eine entsprechende Umsetzung. Nur wer Armut wirksam bekämpft, stärkt auch das Miteinander in der Gesellschaft und damit die Demokratie.“
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