Hochwasser beeinträchtigt Arbeit der Tafeln Bundesverband richtet Flut-Nothilfefonds ein und bittet um Unterstützung

12.06.2013 | Pressemiteilung | Ereignis

Vom Hochwasser sind zahlreiche soziale Einrichtungen betroffen, darunter auch Tafeln. Einige Tafeln in Sachsen, Sachsen-Anhalt und in Teilen von Bayern und Brandenburg haben ihre Arbeit stark einschränken oder aber vorübergehend ganz einstellen müssen. Vielen Regionen, vor allem im Norden, stehen Überschwemmungen und die damit verbundenen Beeinträchtigungen und Zerstörungen vermutlich noch bevor.

Damit die vom Hochwasser geschädigten Tafeln ihre Arbeit schnellstmöglich wieder aufnehmen können, hat der Bundesverband Deutsche Tafel e.V. seinen Nothilfefonds aufgestockt. Betroffene Tafeln können hier schnell und unbürokratisch Hilfsgelder beantragen, um Räume trockenlegen oder beschädigtes Inventar ersetzen zu können.

Gespeist wird der Nothilfefonds aus den Pfandgeldern, die die Kundinnen und Kunden des Lebensmittelunternehmens Lidl bei der Rückgabe ihrer Pfandflaschen in bundesweit rund 3.300 Filialen an über 5.500 Pfandautomaten zugunsten der Tafeln spenden können.

Wer helfen möchte, kann aber auch direkt unter dem Stichwort „Fluthilfe“ an den Bundesverband Deutsche Tafel e.V. spenden:
Spendenkonto 111 85 00, Bankleitzahl 100 205 00 (Bank für Sozialwirtschaft)

Der Vorsitzende des Bundesverbandes, Jochen Brühl, bittet die Bevölkerung um Unterstützung: „Ohne Hilfe werden gerade die kleinen Tafeln die auf sie zukommenden Kosten zum Wiederaufbau nicht stemmen können. Solange die betroffenen Tafeln nicht einsatzfähig sind, erreichen sie die Bedürftigen ihrer Stadt mit Lebensmittelspenden und anderen Hilfsangeboten nicht oder nur eingeschränkt. Bitte helfen Sie uns, den lokalen Tafeln schnell zu helfen. Herzlichen Dank!“

Aber auch darüber hinaus kann auf vielfältige Weise geholfen werden. Die Tafeln vor Ort geben Auskunft, welche Sachspenden sie benötigen oder wo dringend Helfer zum Aufräumen gesucht werden.

Etliche Tafeln, die nicht unmittelbar betroffen sind, betätigen sich selbst als Helfer. Sie unterstützen die Katastrophenhilfe und beliefern die vielen freiwilligen Fluthelfer oder die Menschen, die in Notunterkünften untergebracht sind, mit Lebensmittelspenden.