Bundesfreiwillige (BFD)

Ehrenamt

Jede und jeder kann sich im Rahmen des Bundesfreiwilligendienstes (BFD) für das Allgemeinwohl engagieren. Auch bei den Tafeln kann ein BFD in einem Zeitraum zwischen sechs und achtzehn Monaten abgeleistet werden. Ob Frau oder Mann, jung oder alt – alle sind willkommen.

Der Bundesfreiwilligendienst

Fast 40.000 Menschen absolvieren jährlich einen BFD in unterschiedlichen Bereichen in Deutschland. Dieser entstand nach der Aussetzung des Wehr- und Zivildienstes im Jahr 2011. Neben dem BFD in Wohlfahrtsverbänden ist ein BFD unter anderem im ökologischen und kulturellen Bereich sowie im Bereich des Sports, der Integration und des Zivil- und Katastrophenschutzes möglich. Die zentrale Verwaltung des BFD wird durch das Bundesamt für Familie und zivilgesellschaftliche Aufgaben (BAFzA) wahrgenommen.

Bundesfreiwilligendienst bei den Tafeln

Der BFD ist offen für Frauen und Männer unabhängig von Alter, Herkunft, Bildungsgrad oder Religion – solange die Vollzeitschulpflicht erfüllt ist. Bei den Tafeln beschäftigen sich die Bundesfreiwilligen praxisnah mit den Themen Armut und Lebensmittelverschwendung. Die Tätigkeitsbereiche sind dabei so vielfältig wie die Interessen und Fähigkeiten der Freiwilligen selbst: von der Mitarbeit bei der Ausgabe und Sortierung von Lebensmitteln über Einblicke im Bereich der Logistik bis hin zu Übersetzungstätigkeiten für Tafel-Kundinnen und -Kunden.

Neben der praktischen Unterstützung der Tafeln erhalten die Bundesfreiwilligen in Seminaren die Möglichkeit, sich neue Kompetenzen anzueignen und sich mit anderen Freiwilligen über ihre Erfahrungen auszutauschen.

Pro Jahr absolvieren rund 1.000 Personen einen BFD bei den Tafeln.
 

Der Weg zum Bundesfreiwilligendienst

Sie möchten einen BFD bei der Tafel absolvieren? Dann setzen Sie sich mit der Tafel-Akademie in Verbindung. Diese ist zuständig für die Koordination und die Durchführung des BFD bei den Tafeln.