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Die Tafeln leben und leisten Integration

„Die Tafeln leisten einen wichtigen Beitrag zur Integration, insbesondere auch geflüchteter Menschen“, erklärt Jochen Brühl, Vorsitzender des Bundesverbandes Deutsche Tafel e.V., anlässlich der Internationalen Wochen gegen Rassismus vom 13. bis 26. März. Viele der rund 1,5 Millionen regelmäßigen Tafel-Nutzer haben einen Migrationshintergrund, dazu kamen in den letzten Jahren bis zu 280.000 geflüchtete Menschen, die bei den Tafeln Lebensmittelspenden erhalten. „Wir stehen für eine gelebte Willkommenskultur und sehen uns als Brückenbauer einer gerechteren Gesellschaft“, so Brühl weiter. Der Bundesverband beteiligt sich mit vielen anderen namhaften Verbänden und Initiativen auch in diesem Jahr an der Aktion gegen Rechts.

Bei den Tafeln sind alle willkommen, die andere respektieren

Die Tafeln helfen allen Menschen, die Hilfe benötigen – unabhängig von sozialer oder ethnischer Herkunft, Nationalität, Religion oder Geschlecht. „Wir sind solidarisch mit allen Bedürftigen und lassen niemanden im Stich – wir schließen alle ein und niemanden aus.“, so Brühl. „Im Rahmen der Wochen gegen Rassismus setzen wir ein klares Signal: Rassismus, Fremdenfeindlichkeit und Gewalt haben bei den Tafeln keinen Platz.“
Der Bundesverband und seine über 900 Mitgliedstafeln leben eine Kultur der Toleranz und des Respekts. Als Kunden, Helfer und Spender sind den Tafeln alle willkommen, die andere respektieren und Vielfalt als Bereicherung begreifen.

Mit Programmen für Integration und gegen Rechts
Um Integration nachhaltig zu fördern, hat der Tafel-Dachverband verschiedene Projekte ins Leben gerufen, die lokale Tafeln bei ihrer Arbeit mit Flüchtlingen unterstützen. Die vom Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft geförderte „HeimatTafel“ beispielsweise hat das Ziel, ehrenamtliches Engagement für Flüchtlinge bei den Tafeln zu fördern und die Helferinnen und Helfer in ihrer täglichen Arbeit mit Geflüchteten zu unterstützen. Über das Angebot „Bildung schafft Integration“ der Tafel-Akademie können sich Tafel-Ehrenamtliche zudem in Schulungen rund um den Themenkomplex „Flucht und Asyl“ und den Umgang mit geflüchteten Menschen weiterbilden.

Über die „Lidl-Pfandspende“, in deren Rahmen die Kunden des Discounters ihr Flaschenpfand an die Tafeln spenden können, fördert der Bundesverband Integrationsprojekte der lokalen Tafeln, z.B. Bastel- oder Kochkurse mit geflüchteten Menschen. Geflüchtete selbst haben zusätzlich die Möglichkeit, einen Bundesfreiwilligendienst bei den örtlichen Tafeln zu absolvieren. „Integration läuft bei den Tafeln quasi nebenbei – und bedeutet dennoch in der täglichen Arbeit eine große Herausforderung für die Tafel-Helfer“, stellt Brühl fest. „Im Zeichen der Wochen gegen Rassismus möchte ich einen großen Dank an alle ehrenamtlichen Helfer aussprechen, die die Tafeln zu dem machen, was sie sind – Orte der Begegnung.“


 
           
               
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